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Pressebericht vom 13.04.2005
Vereinsmeisterschaft 1. Teil beim WSVB-LNach monatelangem „Winterschlaf“ war mit dem Ansegeln für die Segler des Wassersportvereins Bergstraße (WSVB-L) endlich wieder die Zeit des praktischen Wassersports gekommen. Das Ansegeln am Sonntag (10.04.) war gleichzeitig der erste Teil der Vereinsmeisterschaft. Begeisterung über das Wetter brach nicht gerade aus, als sich die Segler um 10:00 Uhr trafen, bei leichtem Nieselregen und 4°C fehlte der Wind völlig. Das änderte sich jedoch im Laufe des Tages, so dass doch noch 2 Läufe gesegelt werden konnten, wobei der erste Lauf bei schönem Wind so um die 2 Beaufort stattfand, an den leichten Regen muß man sich halt gewöhnen. Beim 2. Lauf nach der Mittagspause fehlte dann der Regen, doch der Wind degenerierte dafür zu einer leichten Brise. Das war die Chance für die etwas leichteren Boote, die bei schwachem Wind schneller anspringen als ihre schwereren Brüder. Die Vereinsmeisterschaft ist nicht ganz zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta zur Hessischen oder Deutschen Meisterschaft, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler aller Altersklassen. Trotzdem werden die Regattaregeln genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen. Fachkundig waren auch diesmal wieder die Besucher am Vereinssteg des WSVB-L und redeten sich die Köpfe heiß über das eine oder andere Manöver, das sie auf dem Wasser sahen.
11 Boote tummelten sich an der Startlinie, als am späten Vormittag der erste Lauf durch Sportwart Detlef Sigmund gestartet wurde. Die 420er-Jugend zeigte wieder, dass in Heppenheim am Bruchsee die größte 420er-Flotte von Hessen liegt, mit dabei waren noch Jollen der Klassen Jeton, Laser und VB. Von den Jüngstenbooten „Optimist“ konnten leider nur 2 Boote starten, da viele der Jugendlichen an einem Trainingslager auf Elba teilnahmen, die beiden schlugen sich dafür umso wackerer. Die Optis wurden als eigene Gruppe gewertet, der Rest nach dem Yardstickverfahren. Bei diesem Verfahren werden die unterschiedlichen Segeleigenschaften der Boote durch Zeitfaktoren ausgeglichen und damit die Leistungen der einzelnen Crews direkt vergleichbar gemacht. Gesegelt wurden 2 Läufe auf olympischen Dreieckskursen, mit Schleifen und Zielkreuzen mit jeweils 3 Runden. Als erste Boote kamen im 1. und 2. Lauf der Jeton mit Steuermann André Probst und Vorschoter Christian Förderer durchs Ziel, hart gefolgt von Martin Bosbach im Laser. Den 3. Platz holte sich im ersten Lauf Gregor und Johannes Deichmann im 420er und im 2. Lauf dann Eva Deichmann und Marie Charlotte von Lehsten im 420er. Wer den Pokal des WSVB-Meisters 2005 dann endlich erhält, ist damit noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 2. Teil der Meisterschaft, der im Herbst ausgetragen wird. Weil diesmal die gesegelte Zeit mit jeweils ca. einer Stunde ziemlich lang war und die ersten Boote ganz kurz hintereinander die Ziellinie überquerten, kommt durch die Yardstickumrechnung doch rechte Spannung auf. Das Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekanntgegeben und der Pokal auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten. |
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Für Anmerkungen oder Anregungen
zur Homepage bitte eine E-Mail an André Probst
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