Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 29.04.2006

Bergsträßer 420er-Segler bei der Princesa-Sofia-Cup–Regatta dabei

Zwei Wochen, vom 7.4.-20.4.2006, verbrachten 420er-Segler des Wassersportvereins Bergstraße als Mitglieder des Kaders vom Hessischen Seglerverband eine Trainingszeit in Spanien.

Die Reise ging am Donnerstag (6.4.06) abends mit dem Auto von Heppenheim nach Mallorca/Spanien los, von Barcelona aus fuhr die Gruppe mit der Fähre 8 Stunden nach Palma de Mallorca. Am nächsten Tag wurden die Boote aufgebaut, um später noch mit den Seglern aus NRW zu trainieren, denn am Montag, den 10.4.2006 begann die Princesa-Sofia-Cup–Regatta.

Insgesamt waren 110 Boote aus den verschiedenen Nationen Spanien, Portugal, Schweden und Deutschland am Start. Startzeit war an jedem Tag 12 Uhr, wobei die Boote meistens um halb 11 ins Wasser gebracht und dann hinaus in die Bucht zum Startschiff geschleppt wurden, weil der Wind häufig nicht ausreichte. Manchmal musste längere Zeit auf Wind gewartet werden, der aber schließlich durch die Thermik immer einsetzte und so die ausgeschriebenen Wettfahrten gesegelt werden konnten.

420er in Action Es gab jeweils 2 Startgruppen, die nach jedem Tag wieder neu zusammengesetzt wurden. Nach 9 Qualifikationswettläufen konnten sich Henrik Simon (Wassersportverein Bergstraße) und Florian Waldschmidt (SC Rheingau) für die Goldgruppe qualifizieren, Eva Deichmann (Wassersportverein Bergstraße) und Laura Ballenberger (DSCLangen) für die Silbergruppe. Insgesamt wurden 14 Wettfahrten ausgetragen. Im Endergebnis erreichten Henrik Simon/Florian Waldschmidt den 44. Platz und Eva Deichmann/Laura Ballenberger den 77. Platz von 110 Startern. Für beide Mannschaften war dies ein großer Erfolg, besonders freuten sich aber der Bensheimer Henrik Simon und Florian Waldschmidt aus Walluf, weil sie mit ihren 15 Jahren zu den jüngsten Teilnehmern zählten und bei einer derartigen Konkurrenz trotzdem unter die ersten 50 kamen.

Nach der Regatta trainierten die Hessen noch eine Woche mit dem Berliner Kader, was ihnen viel an Erfahrung gebracht hat. Mit so vielen Booten zusammen zu trainieren, ist eine seltene Gelegenheit.

Alles in Allem verbrachten die hessischen Kadersegler zwei sehr schöne Wochen, die sie in ihrem seglerischem Können weiter nach vorne gebracht haben und sie freuen sich schon auf die nächsten Regatten und weitere Trainings mit dem Jugendobmann des HSeV, Reinhard Linke.


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