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Pressebericht vom 25.03.2007
Vereinsmeisterschaft beim
Wassersportverein Bergstraße
Mit
der Zeitumstellung am 25.03.2007 kam für die Segler des
Wassersportvereins Bergstraße (WSVB-L) endlich wieder der Tag
der Vereinsmeisterschaft. Eigentlich hatten sie ja schon
wieder so ein Bruchsee-Frühjahrs-Wetter erwartet: Kalt,
sonnig und kein Wind, aber der Wettergott hatte ein Einsehen.
Nachdem zwei Tage vorher noch Schnee fiel, konnten die Segler
einmal wieder so einen richtig schönen Segel-Frühjahrstag
genießen. Die Temperatur stieg nach Wolkenauflösung auf
zweistellige Grade und ein schöner Ostwind von 2 bis 4
Beaufort Stärke, in Böen auch schon mal erheblich darüer,
trieb die Boote so richtig an. Auch die Zuschauer kamen auf
ihre Kosten. Vor einer herrlichen Bergstraßenkulisse bildeten
die Boote auf dem Bruchsee bei Heppenheim eine kleine
Attraktion. Viele schöne Segelmanöver gab es zu sehen, einige
Kenterungen auch. Den gekenterten Mannschaften gehört ein
großes Lob, in kurzer Zeit richteten sie ihre Boote trotz
heftigem Wind wieder auf und segelten weiter. Dabei gehört
ein Bad im eiskalten Bruchseewasser bestimmt nicht zu den
größten Vergnügen.
Die Vereinsmeisterschaft ist nicht
ganz zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta zur
Hessischen oder Deutschen Meisterschaft, sie dient mehr der
Belebung der Vereinsaktivitäten, fördert das
Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler und bildet beim WSVB-L
den Start zur Segelsaison. Trotzdem werden die Regattaregeln
genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng
beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem
Siegertreppchen.
13
Yardstickboote der Klassen 420er, Laser, Lis, Jeton, Conger
und 470er, sowie 6 Jüngstenboote „Optimist“
tummelten sich an der Startlinie, als Sportwart Detlef
Sigmund am späten Vormittag den ersten Lauf startete. Dabei
zeigte sich, dass Segeln ein Sport für (fast) alle
Altersklassen ist. Die jüngste Seglerin war 8 Jahre, der
älteste Segler immerhin schon 79 Jahre. Alle können im
gleichen Turnier ihr Können beweisen, wobei zum Schluss die
Optis als eigene Gruppe gewertet werden. Gesegelt wurden 3
Läufe auf olympischen Dreieckskursen, mit Schleifen und
Zielkreuzen, im 1. und 3. Lauf 3 Runden und im 2. Lauf 2
Runden.
In allen drei Läufen kam die 420er mit
Steuerfrau Jessica Oberheim und Vorschoterin Dominique Brodt
als erste durchs Ziel, bei den Optis belegte in allen drei
Läufen Marc Oberheim den ersten Platz. Auf den weiteren
Platzierungen herrschte ein buntes Gemisch bei den
verschiedenen Läufen, wohl ein Zeichen dafür, dass die
Regattaerfahrung bei allen Teilnehmern sehr ähnlich war.
Wer den Pokal des
WSVB-Meisters 2007 dann endlich erhält, ist damit noch völlig
offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die
Ausgleichsfaktoren für die unterschiedlichen
Segeleigenschaften dazuberechnet und 2. entscheidet die
Gesamtwertung mit dem 2. Teil der Meisterschaft, der im
Herbst ausgetragen wird. Dieses Gesamtergebnis wird auf der
Weihnachtsfeier bekannt gegeben und der Pokal auch
überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten.
Günther Probst
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