Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 25.03.2007

Vereinsmeisterschaft beim Wassersportverein Bergstraße

Andre Probst und Christian Förderer müssen im starken Wind ausreitenMit der Zeitumstellung am 25.03.2007 kam für die Segler des Wassersportvereins Bergstraße (WSVB-L) endlich wieder der Tag der Vereinsmeisterschaft. Eigentlich hatten sie ja schon wieder so ein Bruchsee-Frühjahrs-Wetter erwartet: Kalt, sonnig und kein Wind, aber der Wettergott hatte ein Einsehen. Nachdem zwei Tage vorher noch Schnee fiel, konnten die Segler einmal wieder so einen richtig schönen Segel-Frühjahrstag genießen. Die Temperatur stieg nach Wolkenauflösung auf zweistellige Grade und ein schöner Ostwind von 2 bis 4 Beaufort Stärke, in Böen auch schon mal erheblich darüer, trieb die Boote so richtig an. Auch die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Vor einer herrlichen Bergstraßenkulisse bildeten die Boote auf dem Bruchsee bei Heppenheim eine kleine Attraktion. Viele schöne Segelmanöver gab es zu sehen, einige Kenterungen auch. Den gekenterten Mannschaften gehört ein großes Lob, in kurzer Zeit richteten sie ihre Boote trotz heftigem Wind wieder auf und segelten weiter. Dabei gehört ein Bad im eiskalten Bruchseewasser bestimmt nicht zu den größten Vergnügen.

Die Vereinsmeisterschaft ist nicht ganz zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta zur Hessischen oder Deutschen Meisterschaft, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler und bildet beim WSVB-L den Start zur Segelsaison. Trotzdem werden die Regattaregeln genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen.

Unfreiwilliges Bad im eiskalten Bruchseewasser13 Yardstickboote der Klassen 420er, Laser, Lis, Jeton, Conger und 470er, sowie 6 Jüngstenboote „Optimist“ tummelten sich an der Startlinie, als Sportwart Detlef Sigmund am späten Vormittag den ersten Lauf startete. Dabei zeigte sich, dass Segeln ein Sport für (fast) alle Altersklassen ist. Die jüngste Seglerin war 8 Jahre, der älteste Segler immerhin schon 79 Jahre. Alle können im gleichen Turnier ihr Können beweisen, wobei zum Schluss die Optis als eigene Gruppe gewertet werden. Gesegelt wurden 3 Läufe auf olympischen Dreieckskursen, mit Schleifen und Zielkreuzen, im 1. und 3. Lauf 3 Runden und im 2. Lauf 2 Runden.

In allen drei Läufen kam die 420er mit Steuerfrau Jessica Oberheim und Vorschoterin Dominique Brodt als erste durchs Ziel, bei den Optis belegte in allen drei Läufen Marc Oberheim den ersten Platz. Auf den weiteren Platzierungen herrschte ein buntes Gemisch bei den verschiedenen Läufen, wohl ein Zeichen dafür, dass die Regattaerfahrung bei allen Teilnehmern sehr ähnlich war.

Gedränge an der LuvtonneWer den Pokal des WSVB-Meisters 2007 dann endlich erhält, ist damit noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren für die unterschiedlichen Segeleigenschaften dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 2. Teil der Meisterschaft, der im Herbst ausgetragen wird. Dieses Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekannt gegeben und der Pokal auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten.

Günther Probst


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