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Pressebericht vom 10.12.2007
Weihnachtsfeier beim WSVB-LNach langem Warten ist der Vereinsmeister 2007 beim Wassersportverein Bergstraße nun bekannt, wieder hat ein Frauenteam im 420er zugeschlagen: Jessica Oberheim und Dominique Brodt erhielten nach ihrem Vorjahressieg auch in diesem Jahr wieder den Pokal. Traditionsgemäß eröffnete am 2. Advent Vereinsvorsitzender Dr. Marco Deichmann die Weihnachtsfeier des WSVB-L im Saal des Gasthauses Jäger in Heppenheim/Erbach und bedankte sich für die rege Beteiligung. Auch Moderator Günther Probst freute sich über das bunte Gemisch aus Jung und Alt in dem fast gefüllten Saal. Im Gegensatz zu manch anderem Verein beträgt das Durchschnittsalter beim WSVB-L nur 42 Jahre, ein Ergebnis der guten Jugendarbeit. Der kleine Verein mit nicht einmal 140 Mitgliedern ist stolz darauf, dass er ca. 30 sehr engagierte Jugendliche beherbergt und am Bruchsee in Heppenheim die größte 420er-Flotte von Hessen liegt. In diesem Jahr stellt diese Gruppe immerhin mit Henrik Simon den Hessenmeister im 420er, mit Alina Hofstätter den 3. Rang in der 420er-U17-Hessenmeisterschaftswertung und mit Marc Oberheim den Gewinner des Deutschland-Cups im Opti. Marc Oberheim holte sich außerdem den Hessenmeisterschaftstitel 2007 im Opti in seiner Altersklasse U14 schon zum zweiten Mal in Folge, in der Gesamtwertung belegte er Platz 2. Insgesamt nahmen vier Bergstäßer Jugendliche an Deutschen Meisterschaften teil, mehr als aus jedem anderen hessischen Segelverein. Der erst 11jährige Opti-Segler David Polyzogopulos spielte zur Einleitung auf seiner Trompete einige Weihnachtlieder und wurde abgelöst durch Opti-Eltern, dem Duo Dr. Claus Quel und Thomas Becker mit Gitarre und Akkordeon. Ein musikalischer Einstieg für mehrere Sketche, die die Optijugend vortrug. Wie auch in den Vorjahren war die Weihnachtsfeier der spannende Augenblick, an dem das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft bekannt gegeben wurde. Da auch 2007 nach dem „Yardstick-Verfahren“ gewertet wurde, konnte im Vorfeld nur spekuliert werden. Durch die Zeitkorrekturfaktoren, die die unterschiedlichen Segeleigenschaften der einzelnen Bootsklassen ausgleicht, werden für alle Teilnehmer die gleichen Verhältnisse geschaffen. Der Erste im Ziel muss also noch lange nicht der Sieger sein. Durchgeführt wurde eine Regatta im März bei Segel-Kaiserwetter, nachdem einige Tage vorher noch Schnee lag. Neben Sonnenschein konnten sich die Segler über einen tollen Wind freuen und es war zu sehen, dass die Regattaerfahrung der vielen 420er-Crews den restlichen Booten das Leben schon recht schwer machte. Der zweite Teil der Vereinsmeisterschaft im Oktober veränderte das Frühjahrsergebnis nicht, mangels Wind kam kein Lauf zustande. Stellvertretend für den Nikolaus ließ Sportwart Detlef Sigmund die Katze aus dem Sack und präsentierte die diesjährigen Vereinsmeister der Jüngstenboote „Optimist“ und Jollen. Bei den Jüngstenbooten siegte klar Marc Oberheim, gefolgt von Alexandra Hamm und Pascal Hamm. Den Kampf um den ersten Platz und damit den großen Vereinspokal entschieden Jessica Oberheim und Dominique Brodt (420er) für sich, auf den nächsten Plätzen folgten Eva Deichmann (Laser-Radial) und Andreas Förderer auf seinem Lis-Kreuzer mit seinem Vorschoter Wolfgang Hanß.
Den Ausklang des gelungenen Nachmittags bildete neben der gelungenen Tombola der seemännische Auftritt des WSVB-Nikolauses, dem „Santa Claus“ alias Dr. Claus Quel. Er kam standesgemäß im roten Ölzeug mit Zipfelmütze und Rauschebart, trug Segelstiefel und hatte einen Seesack mit integriertem roten Paddel anstelle der Rute bei sich. In einem brillanten Vortrag aus seinem Logbuch glossierte er die vielen Vereinsgeschehnisse und Taten der Seglerjugend. Das Paddel bekam niemand zu spüren, dafür gab es Süßes aus dem Seesack. Günther Probst |
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Für Anmerkungen oder Anregungen
zur Homepage bitte eine E-Mail an André Probst
Letzte Änderung: 13.03.2011; Besucher seit 15.03.2007: |
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