Wassersportverein Bergstraße e.V.
www.bergstrasse.de
Pressebericht vom 07.04.2008

Vereinsmeisterschaft beim Wassersportverein Bergstraße

Mit gemischten Gefühlen sahen die Organisatoren des Wassersportvereins Bergstraße (WSVB-L) dem Sonntag (06.04.2008) entgegen, als sie den Wetterbericht hörten, fand doch an diesem Tag der erste Teil der diesjährigen Vereinsmeisterschaft statt. Entsprechend war auch der „Andrang“ beim Slippen der Boote, viele wollten doch lieber die Veranstaltung vom Ufer des Bruchsees in Heppenheim aus erleben. Doch der Wettergott war milde gestimmt, von den angesagten Schnee- und Graupelschauern keine Spur. Nach Sonnenschein und leider glattem See am Sonntagmorgen kam dann doch gegen Mittag Wind auf, der allerdings auch etwas Regen brachte. Für die Segler kostete das schon etwas Überwindung, bei Temperaturen so um die 5°C und vom kalten Wasser nur durch eine Bootsschale getrennt. Entschädigt wurden sie nach dem Segeln mit einem guten Suppenbuffet, das fleißige Vereinsheinzelmännchen (bzw. -frauchen) gezaubert hatten.

Kein Auge für die Starkenburg, Spinnakerfahrt der 420erDie Vereinsmeisterschaft ist nicht ganz zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta zur Hessischen oder Deutschen Meisterschaft, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler und bildet beim WSVB-L den Start zur Segelsaison. Trotzdem werden die Regattaregeln genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen.

9 Boote der Yardstick-Klassen 420er, Laser und Europe, sowie 2 Jüngstenboote „Optimist“ tummelten sich an der Startlinie, als Sportwart Detlef Sigmund am späten Vormittag den ersten Lauf startete. Die Wertung erfolgt nach „Yardstick“ mit Zeitausgleichsfaktoren für die unterschiedlichen Segeleigenschaften der Boote, nur die Optis werden als eigene Klasse gewertet. Gesegelt wurde ein Lauf mit 3 Runden aus Dreiecken und Schleifen, der zweite Lauf am Nachmittag musste dann wegen einsetzender Flaute abgebrochen werden. Schließlich soll das Können der Segelcrews bewertet werden und nicht ein zufälliger Wind.

Im gewerteten Lauf kam wie im letzten Jahr die 420er mit Steuerfrau Jessica Oberheim und Vorschoterin Dominique Brodt als erste durchs Ziel. Für die Beiden gilt es, den Wanderpokal des Vereinsmeisters zu verteidigen. Wer den Pokal des WSVB-Meisters 2008 aber endlich erhält, ist noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren für die unterschiedlichen Segeleigenschaften dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 2. Teil der Meisterschaft, der im Herbst ausgetragen wird. Dieses Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekannt gegeben und der Pokal auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten.

Günther Probst


Valid XHTML 1.0! Valid CSS! Für Anmerkungen oder Anregungen zur Homepage bitte eine E-Mail an André Probst
Letzte Änderung: 13.03.2011; Besucher seit 15.03.2007: counter