Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 25.09.2008

Oberheim/Brodt beim 420er Lohheide Cup

Am Wochenende (20./21.09.08) segelte die hessische 420er-Kader-Crew, Estelle Brodt und Marc Oberheim (beide Wassersportverein Bergstraße), ihre erste 420er Regatta am Lohheider See bei Duisburg. Nach wenigen Trainingswochenenden im 420er wollten sie jetzt einmal sehen, wie es auf einer Regatta gemeinsam läuft. Das Wetter war am Samstag schön spätsommerlich: Sonnig und windig. Den See kannten beide noch nicht, aber irgendwie erinnerte er sie schon etwas an den heimischen Bruchsee in Heppenheim (wenn auch viel größer), es waren rundum viele hohe Bäume und in der Mitte eine Insel. Erstaunlich war nur, dass es trotzdem auch Wind gab.

Estelle Brodt und Marc Oberheim an den Steganlagen des WSVRh Duisburg e.V. Der erste Lauf war riesig ausgelegt und ging um die Insel herum. Da war Taktik gefragt und da die Winde ständig drehten und nicht konstant stark waren, für Estelle an der Vorschot viel Turnen angesagt. Trotzdem waren sie beim ersten Lauf auf der Startkreuz auf Platz 3. Die Handgriffe gingen für die wenige Übung auch schon ganz gut und sie konnten mit einem 4. Platz ins Ziel fahren. Gleich anschließend kam der 2. Lauf, bei dem allerdings die Tonnen verlegt wurden und es jetzt nicht mehr um die Insel ging. Leider war diesmal ihr Boot vor dem Start durch undichte Lenzklappen im Spiegel ziemlich vollgelaufen (da vermissten sie die Pütz aus dem Opti) und sie starteten sehr langsam mit einem vollen Boot. Auf der Startkreuz wurden sie dann wieder leichter und begannen mit dem Aufholen, was aber bei den kurzen Kursen nicht mehr so leicht war, trotzdem gelang es ihnen noch, wieder auf den 4. Platz vorzukommen und diesen auch zu halten. Dieses Mal waren alle Boote sehr dicht zusammen und es war sehr spannend, ob sie den Platz bis zum Schluss halten können. Zum Glück gelang es und sie freuten sich auf den nächsten Tag. Da die vorderen Plätze alle sehr nah zusammen lagen und sie abends den 5. Platz belegten, erhofften sie sich, am nächsten Tag noch weiter nach vorne zu kommen.

Am Sonntag war aber keine Sonne mehr da und auch kein Wind. Da war es wie so oft; ein Warten auf Wind! Dieser kam aber leider bis 14.00 Uhr nur wenig, auch nicht konstant und noch aus einer ungünstigen Richtung, da beschloss die Wettfahrtleitung keine weiteren Läufe zu machen. So belegte sie in der Gesamtwertung den 5. Platz von 12, was für das erste Mal schon recht gut war!

Marc Oberheim / Günther Probst


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