Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 09.08.2009

Starkes hessisches Feld bei der IDJM

Alle vier Jahre treffen sich alle deutschen Jugendmeisterschaftsklassen zu einer gemeinsamen Deutschen Jugendmeisterschaft. Dieses Jahr fand diese allgemeine IDJM im Rahmen der Travemünder Woche statt. Um sich auf die Meisterschaft vorzubereiten, trainierten die Lasersegler Eva Deichmann (Wassersportverein Bergstraße) und Christian Kremer (Segelclub Edersee) eine Woche zuvor mit dem Kader aus NRW. "Es war sehr hilfreich, sich noch einmal mit anderen Trainingspartnern vergleichen zu können" resümierte Eva nach der Trainingswoche. Sie hatte die vorherige Saison mit dem Landeskader aus Baden-Württemberg trainiert, welcher jedoch vor der IDJM kein Training veranstaltete.

Eva Deichmann vor Travemünde Bevor die Meisterschaft am 25.07. mit den Wettfahrten beginnen konnte, mussten jedoch alle Boote vermessen werden. Das ist für jeden Segler immer wieder spannend, da jeder Vermesser andere Schwerpunkte setzt. Besonders ärgerlich für Lasersegler ist, wenn ein Riggteil krumm ist, da dann meist nur noch der Kauf eines Ersatzes übrig bleibt.

Am Dienstag wurde endlich gesegelt, bei recht leichtem Wind segelten die Laser ihre ersten drei Läufe für die Qualifikationsserie. Viele Frühstarts prägten die Wettfahrten, so bekamen viele Segler ein BFD (Black Flag Disqualified). Die Landeskaderseglerin Eva Deichmann kam sehr gut mit den Bedingungen zurecht und konnte drei sehr gute Ergebnisse erzielen. Am zweiten Tag konnten die Laser ihre Qualifikation beenden, während die 420er noch einen weiteren Qualifikations-Tag brauchen würden. Die Einteilung in Gold- und Silber-Gruppe nach den Qualifikationsrennen macht spannende Favoritenduelle möglich und ist motivierend für schwächere Segler, die in der Silbergruppe (zweite Hälfte) ihre Erfolge erzielen können.

Der Donnerstag wird sicherlich vielen Teilnehmern in Erinnerung bleiben. Aus anfänglichen 4 Bft wurden im Verlauf des Tages 7 in Böen 8 Bft. Das ist schon die obere Grenze fürs Regattasegeln. Im Laser segelte nur die Goldgruppe einen Lauf zu Ende, im Opti wurden zwei Wettfahrten gesegelt, doch die meisten Bootsklassen wurden frühzeitig in den Hafen geschickt. Als alle Segler gesund den Hafen erreicht hatten, konnte man deutlich sehen, dass vielen Eltern ein Stein vom Herzen fiel, obwohl die meisten Segler durch die vielen Sicherungsboote auf dem Wasser das Gefühl hatten, gut abgesichert zu werden. Die beiden letzten Meisterschaftstage fanden bei mittleren Winden statt, sodass in der Regattawoche alle Bedingungen abgedeckt waren.

Erfreulich für den hessischen Segelsport war, dass von den 900 jungen Seglern auch elf hessische Segler teilnahmen, so nahmen in der Teeny-Klasse Clara und Anna Hansen (Platz 41), im Opti Bernadette Nüß (Platz 111), alle Wassersportverein Langen, im 420er Leonhard und Constantin von Beck (65.) Segelverein Biblis teil. Im Laser Radial konnten sich sogar sechs Segler qualifizieren, so segelten Georg Rüppel (47.) , Christian Kremer (128.), Marcel (61.) und Manuel Hedwig (36.) vom Segelclub Edersee, Jan Wörz (154.) vom Segelclub Gießen und Eva Deichmann (37.) vom Wassersportverein Bergstraße vor Travemünde.

Text und Fotos Deichmann


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