Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 28.05.2010

Deutsche Meisterschaft ein voller Erfolg

David Heitzig links und Henrik Simon rechtsViel Grund zur Freude hatte die beiden 470er-Segler Henrik Simon vom Wassersportverein Bergstraße und sein Vorschoter David Heitzig vom Norddeutschen Regattaverein. Zuerst gewannen sie Anfang Mai die 470er-Regatta an der Krombachtalsperre und übernahmen damit die Führung in der Hessenmeisterschaft. Ein paar Tage später kam die Nachricht, dass sie in die Nationalmannschaft des Deutschen Segler Verbandes berufen wurden und nun wurde die Serie mit einem 4. Platz auf der IDJoM in Travemünde abgerundet. Das hätten sie sich nicht träumen lassen.

Keine hohen Erwartungen hatten die beiden 470er-Segler, als sie über das Himmelfahrtswochenende an die Ostsee nach Travemünde fuhren. Nach dem Erfolg in der Hessenmeisterschaft war die deutsche Juniorenmeisterschaft doch eine Herausforderung. Schon am Mittwoch fuhren die beiden Segler von der Bergstraße und aus Hamburg in den Norden, denn das Boot musste vor dem Wettkampf noch vermessen werden.

Das Wetter war leider auch noch nicht das wahre: die ganze Zeit bedeckt, und Temperaturen unter 10°C - so hatte es wohl niemand erwartet. Das allgemeine Ziel war unter die ersten zehn zu kommen, doch am ersten Wettfahrttag war leider kein Wind. Am Freitag waren dann jedoch angenehme Leichtwindbedingungen bei einer Windstärke von 1-2. Nach drei Rennen fand sich das Team auf einem überraschenden sechsten Platz wieder. Am folgenden Tag blies es dann schon morgens mit erfrischenden 4 Beaufort, was vor allem Henrik und David zugute kam, da sie sich mit drei weiteren Rennen auf den vierten Platz vorarbeiten konnten. Da die beiden sogar punktgleich mit den Dritten waren, sollte das am Sonntag stattfindende Finalrace alles entscheiden.

Bei diesem waren gute 6 Windstärken, vorerst ein gute Bedingung, doch da das Rennen dicht unter Land stattfand, drehte der Wind ständig und auch die Stärke variierte erheblich. Das wurden den beiden Segler letztendlich auch zum Verhängnis und sie beendeten das letzte Rennen der ersten zehn Boote nur auf dem siebten Platz. Das reichte aber dennoch um insgesamt vierter zu bleiben, was für die beiden Segler auf jeden Fall ein voller Erfolg war.

Henrik Simon / ü. G. Probst, Foto Reinhard Linke


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