420er Training auf dem Ijsselmeer

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420er Training auf dem Ijsselmeer 


Sehr spontan, aber dennoch ein voller Erfolg war unser 420er Training am Ijsselmeer.

Erst rund ein paar Tage vor Abfahrt war alles geklärt, zum einen, wo wir übernachten und zum anderen, wo wir unser Boot und Trailer abstellen können. Als Übernachtungsmöglichkeit blieb uns so kurzfristig nur der Campingplatz übrig, wo wir dann schließlich auch für eine Woche buchten und im Zelt übernachteten. 

Das Boot durften wir glücklicherweise beim Regatta Center Medemblik kostenlos abstellen, was ein echter Glücksfall war. Zudem durften wir deren Sanitären Anlagen benutzen, sodass wir direkt nach dem Segeln vor Ort duschen konnten. Direkt neben der großen Slip Rampe, die zuvor noch für die 49er Weltmeisterschaft verwendet wurde, stand dann also unser 420er vom Wassersportverein Bergstraße.

Von dort konnten wir problemlos aus dem geschützten Hafen in die wirklich traumhaften Bedingungen vom Ijsselmeer segeln. Wir hatten jeden Tag Wind und konnten somit wunderbar Trapezsegeln. Dank auflandigem Wind entstand auch eine sehr schöne Welle, die teilweise eine Höhe von einem Meter überschritt. 

Häufig segelten wir mit auflandigem Wind auf Amwindkursen zu der ca. 5 km von der Marina entfernten Sportboottonne, welche wir als Luvtonne nutzten. Anschließend konnten wir unter Vorwindspie zurück in Richtung Marina segeln. 

Mit dem Wind und den Wellen kamen wir sehr gut zurecht, nur den Spibaum sahen wir fast nicht als dieser über Bord ging und in den Wellen verschwand. Zum Glück war das aber nur ein kleiner Zwischenfall und wir konnten ihn zurück ins Boot holen. 

Besonders am Freitag und Sonntagabend hatten wir nahezu perfekte Bedingungen. Mit einem ziemlich konstanten 4er Wind und etwas kräftigerem Wellengang konnten wir die Zeit auf dem Wasser ideal nutzen.

Komplett durchnässt, aber glücklich kamen wir vom Wasser und kochten anschließend, wie eigentlich jeden Abend etwas auf dem Campingplatz.

Sogar am Montagmorgen, unserem Abfahrtstag, entschieden wir wegen den guten Bedingungen von einem 4er -5er Wind und sehr lang gezogenen Wellen, die sich über die stürmische Nacht aufgebaut hatten, segeln zu gehen.

Wir standen also um 5:30 Uhr auf räumten unser Zelt zusammen und waren dann gegen 7:30 Uhr auf dem Wasser. Dort verbrachten wir rund 1 ½ Stunden, was echt kräftezerrend war. Gegen elf fuhren wir mit gepacktem Boot Richtung Heppenheim, wo wir gegen 18 Uhr am Verein ankamen. 

Nun zurück in Heppenheim liegt eine wirklich gelungene Trainingswoche auf einem echt schönen Revier hinter uns. Jetzt kann die nächste Regatta kommen.

Beste Grüße von uns 


Michel Schütz & Paul Neher